Erica gracilis rot

Glockenheide

Pflanzempfehlung: 8 - 12 Stück je m² im Garten

Die Gattung Erika, oder auch Heide genannt, umfasst immergrüne Sträucher. Durch den meist gleichmäßigen, mattenförmigen Wuchs sind alle Sorten der Erika zur flächigen Bepflanzung in Heide-, Stein- und Naturgärten geeignet. Im Laufe der Jahre bilden die Pflanzen dichte, ruhige, immergrüne Teppiche. 

Im Gegensatz zu Callunen, die an schuppenförmigen Blättern zu erkennen sind, besitzen Eriken nadelförmige Blätter. Sie sind sehr dünn und quirlständig an den Trieben angeordnet. Im Herbst und Winter bestechen die Pflanzen durch zahlreiche, kleine, glockenförmige Blüten. Sie können einzeln oder in mehrblütigen Dolden, Trauben oder Rispen entlang der jungen Triebe entstehen. Dabei reicht ihr Farbenspektrum von Weiß über Rosa und Rot bis Lila. Empfehlenswert sind geschickte Kombinationen von Pflanzen mit verschiedenen Blütezeiten, um so den Garten für lange Zeit in herrliche Farben zu tauchen. 

Als Moorbeetpflanzen lieben Ericen torfhaltige, lockere Böden an sonnigen bis schattigen Standorten. Insgesamt sind sie recht bodentolerant, allerdings vertragen sie weder Staunässe noch Bodenverdichtung. Sie gehören zu den pflegeleichten Pflanzen und benötigen lediglich stets genügend feuchtes Substrat. Dabei brauchen sie nur wenige Nährstoffe. Im Gegensatz zu Callunen müssen Eriken nur alle 3 bis 5 Jahre zurückgeschnitten werden.