Erica arborea 'Albert's Gold'

Baumheide

Pflanzempfehlung: 8 - 12 Stück je m² 

Die Baumheide (Erica arborea) gilt als Charakterpflanze des Mittelmeerraums. Sie ist im wintermilden Südeuropa, den Kanaren und in den Gebirgen Afrikas beheimatet. Die baumartig wachsenden Pflanzen aus der Familie der Heidekräuter (Erica) wachsen als hohe Sträucher oder gar als kleine Bäume und werden am Naturstandort 2 bis 6 m hoch. Einzelne Exemplare in den Lorbeerwäldern der Kanaren können bei günstigen Bedingungen sogar bis zu 20 m hoch werden und bilden etwa 1m dicke Stämme. In unseren Breiten wird Erica arborea aber selten über einen Meter hoch. Dabei wachsen die immergrünen Sträucher buschig und reich verzweigt.

Als Strukturpflanze und Farbkontrast ist die Baumheide mit ihrer frischen gelbgrünen Belaubung besonders im Heidegarten beliebt. Sie ist vielseitig einsetzbar und hat einen besonderen Zierwert. So lässt sich Erica arborea nicht nur im Beet und auf Rabatten kombinieren. Auch als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse bietet sie Abwechslung und setzt besonders im Herbst und Winter farbliche Akzente. 
Die Pflanzen lieben saure Böden und sollten immer genügend feucht gehalten werden, es darf aber keine Staunässe entstehen. Entsprechend ihrer Herkunft ist Erica arborea bei uns nicht vollständig winterhart. Es kann vorkommen, dass die Baumerike oberirdisch zurückfriert. Allerdings überstehen die meisten Sorten an einem geschützten Ort Temperaturen bis - 10° C. Ein Winterschutz ist demzufolge empfehlenswert. 
Berühmt ist das außergewöhnlich harte Holz der Baumheide. So werden schon seit dem 19. Jahrhundert besonders wertvolle Tabakpfeifen aus den knollenartigen Wurzeln gefertigt.