Symphoricarpos x chenaultii 'Hancock'

Niedrige Purpurbeere

Als Hybride ist Symphoricarpos x chenaultii um 1910 in Frankreich (Chenault) aus einer Kreuzung zwischen Symphoricarpos microphylla und Symphoricarpos orbiculatus entstanden.
Der sommergrüne Kleinstrauch wächst sehr dichtbuschig. Seine Zweige sind weit ausgebreitet und liegen am Boden auf. Durch wurzelnde Bodentriebe dehnt sich die niedrige Purpurbeere rasch und stark aus. Dabei kann Symphoricarpos x chenaultii 'Hancock' bis zu 1 m hoch und 1,5 m breit werden.

Mit Symphoricarpos x chenaultii kann man warme Grüntöne in den Garten holen. Denn die rundlichen bis eiförmigen, ca. 2 cm langen Blätter erscheinen mit intensiver, grüner Färbung. Von Juni bis August stehen kleine, rosafarbene Einzelblüten in lockeren Ähren. Diese entwickeln sich bis zum Herbst zu rosafarbenen Kugelfrüchten. Sie können bis zu 1 cm groß sein, bleiben lange am Strauch haften und geben dem Strauch damit einen besonderen Zierwert.

Als robuster Bodendecker, eignet sich Symphoricarpos x chenaultii zur Begrünung öffentlicher Anlagen oder auch zur Unterpflanzung sämtlicher Gehölze. Denn die pflegeleichten Sträucher sind stadtklimafest, vertragen Wurzeldruck und besitzen ein hohes Ausschlagvermögen. Da sie zudem absolut schnittverträglich sind, können sie als niedere Hecken oder Einfassungen geschnitten werden.

So bedeutungsvoll für den Pflanzenverwender ist Symphoricarpos wegen ihrer Frosthärte, Robustheit und Anspruchslosigkeit. Denn sie wächst auf nahezu allen Böden, ist dabei sogar salzverträglich und nimmt mit sonnigen und halbschattigen Plätzen vorlieb. Auch im Schatten und unter großen Bäumen wächst die Purpurbeere als unverwüstlicher Unterwuchs.