Alchemilla mollis

Frauenmantel

Pflanzempfehlung: 5 - 7 Pflanzen pro m² im Garten

Der Weiche Frauenmantel stammt aus der Familie der Rosengewächse  (Rosaceae). Im Kaukasus und in den Karpaten ist er beheimatet, wobei in  Mitteleuropa wildwachsende Formen anzutreffen sind. Immer wieder findet man verwilderte Pflanzen. Die Art hat sich vielfach eingebürgert  und ist heute innerhalb von Ortschaften, auf Friedhöfen, in Parks aber  auch in Wiesengesellschaften anzutreffen. 
Als ausdauernde, mehrjährige Pflanze wächst Alchemilla mollis horstartig, schnell und stark. So kann der Frauenmantel rasch sämtliche  Flächen bedecken, bleibt aber dennoch mit einer maximalen Höhe von  30cm recht flach.

Die großen Blätter des Frauenmantels sind rundlich und handförmig  gelappt. Charakteristisch ist die seidig weiche Behaarung. Von Mai bis Juli  erstrecken sich gelbe Blütenrispen über diesem Blattwerk und bilden  einen lockeren Schleier. 

Als Zierpflanze ist Alchemilla mollis sehr bedeutungsvoll und wird gern gepflanzt. Ob in Staudenbeeten oder Rabatten, zur Unterpflanzung von  Gehölzen, in Parks oder zur Uferbegrünung – Alchemilla spielt überall  eine Rolle. Nicht nur als Bodendecker, sondern auch zur Gestaltung von  Einfassungen und niedrigen Hecken wird die Staude eingesetzt. In den  letzten Jahren haben immer mehr Floristen den Weichen Frauenmantel  für sich entdeckt. Häufig findet man die zarten gelben Blüten und auch die  fein behaarten Blätter in bunten Sträußen oder sogar inTrockensträußen. 

Die absolut frostharten Pflanzen sind vollkommen anspruchslos und  pflegeleicht. Sie gedeihen an halbschattigen bis schattigen Standorten  und lieben lehmige, frische bis feuchte Böden. Damit der Frauenmantel  seine Form behält, sollte man ihn nach der Blüte über dem Boden  zurückschneiden. Zusätzlich verhindert dies eine Selbstaussaat. Die  konkurrenzstarken Pflanzen unterdrücken sehr erfolgreich jegliches  Unkraut.